Musiklexikon: Folk Musik Geschichte – ein kurzer Überblick

Bei der Folkmusik werden Melodien und Texte traditioneller, volkstümlicher Musik neu arrangiert oder stilistisch nachgeahmt, die Texte werden ebenfalls neu geschrieben. Bekannte Sänger aus dem Bereich Folkmusik sind Pete Seeger und Woody Guthrie. Die Instrumente sind meist traditionelle akustische Instrumente wie Gitarre, Fiedel und Dudelsack. Folk Rock wird von elektrisch verstärkten Rock-Instrumenten begeleitet. Der Erste, der seine Lieder in dieser Form vortrug war Bob Dylan (1965 am Newport Folk-Festival). Bis dahin galt die Vermischung von Folk und Rock’n Roll als unvereinbar. Vorreiter im Bereich Folk Rock waren die Byrds, Lovin‘ Spoonful und Buffalo Springfield. (Quellen: Wikipedia.org und Das neue Rocklexikon, Rohwolt Verlag).

Folk Ursprung

Folk ist ein Begriff aus dem Englischen und bedeutet Vol. Ursprünglich leitet sich der Begriff Folk aus Folklore ab, lore bedeutet Überlieferung. Folklore umfasst die mündlich tradierten Überlieferungen (Erzählungen, Märchen, Fabeln, Geschichten) eines Volkes. In den USA wird Folk eher mit einer politischen Werthaltung verbunden. Der Folk war in Amerika die Musik schottischer, irischer, osteuropäischer, jüdischer und auch afrikanischer Einwanderer, die die Rhythmen und die Melodien aus ihren Herkunftsländern mitbrachten. Neue Kulturen vermischen sich schnell und so begannen sich auch die Stile schnell zu vermischen.

Seit den 1950er Jahren gilt Folk als Sprachrohr der Linken. Zahlreiche Protestsongs gegen Krieg und Diskriminierun gehen auf das „Konto“ der Folkmusik. Die beiden Protagonisten Guthrie und Seeger bezeichnen sich selbst als Sozialisten und setzen sich in ihren Songs für Aussenseiter und Unterdrückte aller Art ein.

Weiterführende Links:

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar